Parkanlagen sind die Oasen unserer Großstädte. Hier hat man, in Mitten der Stadt, die Möglichkeit ein Stück Natur zu genießen. Den Lärm aber auch die stickige Luft, welche vor allem in den Sommermonaten oft unerträglich ist, nimmt man hier nur noch hintergründig und gedämpft wahr.
Einer der schönsten Parks in Paris trägt den Namen „Buttes-Chaumont“ und befindet sich im Nordosten der Stadt (19. Arrondissement). Buttes ist übrigens das französische Wort für Hügel, was dem ursprünglichen Naturraum des Gebietes entspricht.
Wie der Park Montsouris, war das Gebiet des heutigen Buttes Chaumont Parks früher ein Steinbruch für den Abbau von Gips und Kalk. Dies kann man sich auch gut vorstellen, wenn man die steil abfallenden Hänge rings um den Park betrachtet. Eine weitere Gemeinsamkeit zum Park Montsouris ist dadurch gegeben, dass auch hier die Herren Haussmann / Alphand die Finger im Spiel hatten. Ihre Aufgabe war es, das schwer nutzbare Gelände des stillgelegten Steinbruches aufzuwerten. Der Park wurde nach ca. 4 Jahren Bauzeit, pünktlich zur Weltausstellung 1867 in Paris eröffnet und ab diesem Zeitpunkt kontinuierlich ausgebaut.
Doch warum preise ich hier gerade dieser Park als „Geheimtipp“ in Paris an? Es ist vor allem das wechselhaft gestaltete Landschaftsbild, was diesen Park so interessant macht und ihn größer erscheinen lässt, als er eigentlich ist. Hinter einem groß angelegten Teich erhebt sich eine Steilwand aus Kalkgestein, die von einem kleinen, steinernen Pavillon gekrönt wird, dem „Tempel der Sybille“. Hier hat man einen wunderschönen Ausblick über die Dächer der Stadt bis hin zur Kirche Sacre Coeur, welche auf dem Montmartre thront.
Über dem Teich schwingt unübersehbar eine stählerne Hängebrücke. Weitere Besonderheiten, die es zu entdecken gilt, sind die kleine Grotte samt Stalaktiten, ein Wasserfall und ein Wasserlauf, welcher in den Teich mündet.
Gerade im Sommer kann man hier viele junge Studenten aber auch junge Familien sehen, die sich die warmen Nachmittage im Park Buttes-Chaumont vertreiben. Wer seine Ruhe haben will geht besser nicht am Wochenende hierher, da es doch wirklich sehr voll werden kann.
Wer einmal in der Gegend ist sollte auch einmal nach dem wunderschönen Rathaus des 19. Arrondissements Ausschau halten. Hierzu empfiehlt es sich die Metrolinie 5 bis zur Station „Laumière“ zu nutzen. Läuft man nun die „Avenue de Laumière“ Richtung Süden, kommt man praktisch unvermeidlich am Rathaus vorbei.
An der heutigen, terrassenartigen Form des Parks war im Übrigen eine ganze Menge Dynamit beteiligt, dessen Sprengkraft das Landschaftsbild modifiziert hat.
Gelungen, wie ich finde!
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Vor allem ist der Park für seine Lage ganz außergewöhnlich groß und (außer an Wochenenden) meistens recht ruhig und sehr schön. Doch die wenigsten Touristen verirren sich dorthin, darum sollte man schon einen “Einheimischen” dabei haben, der einem die Stadt zeigt
Vielleicht ändert sich das mit den Touristen ja jetzt…nachdem der Artikel online steht…wer weiß
Hey Benny!
siehe: http://arnewpunkt.wordpress.com/2010/06/23/adieu-les-bleus/
Kommst ja viel rum!
Habe grade mal zwei Max-Goldt-Beiträge, in denen Frankreich vorkommt, hochgeladen. Kennste Max Goldt? Solltest du
Hat Basti dich wegen Freitag informiert? Kannst dich ja nochmal melden, ob du mit uns was machen willst.
Cya, bin ma gespannt was du hier noch so schreibst.
arnewpunkt
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Ja, es muss immer erst ein Kommentar einer Emailadresse freigeschaltet werden, deine folgenden kommen dann so durch, es sei denn sie weisen andere Spamaktivitäten auf. Sonst knallen uns die Bots hier die Bude voll.